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Gemeinschaftspraxis Sülze-Bergen

Diabetes mellitus - die „süße“ Krankheit

Auszeichnung: Gute medizinische Website 2006
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Einleitung

Die „Zuckerkrankheit“ hat eine enorme Bedeutung in den Industrieländern, sie ist dagegen fast unbekannt in Entwicklungsländern. Besorgniserregend ist die stetige Zunahme des Typ II-Diabetes, besonders unter dem Aspekt, dass dieser in nahezu allen Fällen vermeidbar ist.

Mit diesem Artikel wollen wir einen Überblick über diese Krankheit geben, wie immer haben wir auch diesen Artikel so verfasst, dass Nichtmediziner das verstehen können.

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Häufigkeit

Typ I-Diabetes (Insulinabhängiger Diabetes): 5-10% der Diabetiker sind Typ I-Diabetiker. 0,5% der Bundesbürger sind betroffen.

Typ II-Diabetes (Nicht-Insulinabhängiger Diabetes): 90-95% der Diabetiker. 200 Millionen Menschen weltweit sind betroffen, 5-7% der Bundesbürger, die Tendenz ist deutlich weiter steigend. Die Häufigkeit steigt mit dem Grad der Zivilisation und der Überernährung.

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Die Insulinwirkung beim Gesunden

Insulin ist ein Hormon, das Zellen veranlasst, Zucker aus dem Blut aufzunehmen.
Nach einer Nahrungsaufnahme steigt der Zuckerspiegel im Blut. Das veranlasst die insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse, Insulin ins Blut auszuschütten. Insulin bindet an die Insulinrezeptoren in verschiedenen Körperzellen und veranlasst diese, Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Ist weniger Zucker im Blut, wird auch weniger Insulin ausgeschüttet.

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Die Veränderung beim Typ I-Diabetes

Die Ursache des Typ I-Diabetes ist ein Insulinmangel durch Zerstörung der insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse, wahrscheinlich durch eine Autoimmunerkrankung. Gelegentlich sind auch Virusinfekte die Ursache. Eine Rolle spielt die genetische Veranlagung. Der Beginn liegt meist im Jugendalter.

Der Insulinmangel führt zur Hyperglykämie (Erhöhung des Zuckerspiegels im Blut), da der Zucker nicht mehr ausreichend aus dem Blut aufgenommen wird. Diese Hyperglykämie macht die unten beschriebenen Schäden.

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Die Veränderung beim Typ II-Diabetes

Die Ursache des Typ II-Diabetes ist eine Unempfindlichkeit der Insulinrezeptoren (= Insulinresistenz) durch einen Defekt und/oder eine gestörte Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse. Auch hier spielt die genetische Veranlagung eine Rolle.

Die folgende Erläuterung dazu ist so kompliziert wie die Natur selbst. Wem das zu kompliziert ist, der kann gleich zum nächsten Abschnitt springen.
Die Insulinresistenz führt dazu, dass das Insulin nicht die volle Wirkung auf die Zellen entfalten kann. Deshalb wird zu wenig Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen, obwohl genug Insulin vorhanden ist. Der erhöhte Zuckerspiegel führt dazu, dass mehr Insulin ins Blut abgegeben wird, um den Zuckerspiegel doch noch zu senken. Dies führt letztlich zur Hyperglykämie (Erhöhung des Zuckerspiegels im Blut) bei gleichzeitiger Hyperinsulinämie (Erhöhung des Insulinspiegels im Blut).

Es gibt verschiedene Manifestationsfaktoren des Diabetes mellitus Typ II. Diese sind nicht die Ursache, aber der Auslöser dieser Erkrankung, z. B. Übergewicht, Schwangerschaft, Lebererkrankungen, Vermehrung bestimmter Hormone.
Am Beispiel des Übergewichts soll hier der Circulus vitiosus („Teufelskreis“) dargestellt werden, der den Diabetes immer schlimmer macht:

Fett- und kalorienreiche Überernährung führt ebenfalls zur verstärkten Ausschüttung von Insulin, zur Erhöhung des Insulinspiegels im Blut.
Es ist ein völlig normaler Vorgang im Körper, dass bei einer dauerhaften Erhöhung eines Hormons die zugehörigen Hormonrezeptoren reduziert werden. Somit kommt es hier zu einer Verminderung der Insulinrezeptoren, die zudem ja auch noch gestört sind. In der Folge muss die Insulinproduktion noch weiter gesteigert werden, um noch ausreichende Wirkung zu erzielen und den Blutzucker zu reduzieren. Dadurch, dass der Insulinspiegel steigt, werden die Rezeptoren noch weiter reduziert, der Insulinspiegel muss noch weiter gesteigert werden usw. Irgendwann ist die Produktionskapazität der insulinbildenden Zellen erschöpft, der Diabetes ist manifest.

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Andere Diabetes-Typen

Ein Diabetes kann auch eine Folgeerkrankung bei anderen Grundkrankheiten sein, z. B. Bauchspeicheldrüsen-, Hormonstörungen oder auch die Einnahme bestimmter Medikamente.

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Symptome



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Folgeerkrankungen des schlecht behandelten Diabetes



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Therapie

Für alle Typen ist wichtig:

Typ I-Diabetes

Typ II-Diabetes


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Ernährungsberatung



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Prognose des Diabetikers



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Enge Zucker-Überwachung

Wir haben aus der ungünstigen Prognose der schlechten Zucker-Einstellung die Konsequenzen gezogen und feste Kontrollen für alle Diabetiker vorgesehen. Unser Ziel ist dabei die beste Einstellung zur Vermeidung von Spätschäden:


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