Logo der Gemeinschaftspraxis Sülze-Bergen

Gemeinschaftspraxis Sülze-Bergen

Sonnengefahr

Auszeichnung: Gute medizinische Website 2006
Seiten-Kompass: Gemeinschaftspraxis Sülze-Bergen > Medizin > Diverses > Sonnengefahr
Zur Überschrift Sonne - unverzichtbar und Gefahr
Zur Überschrift UV-A und UV-B
Zur Überschrift Schutz
Zur Überschrift Und Sonnestudio?
 Zurück zur Rubrik „Diverses“

Sonne - unverzichtbar und Gefahr

Durch umfangreiche Aufklärung kennt jeder mittlerweile die Gefahr von zu intensiven Sonnenstrahlen auf der Haut. Doch wie groß ist die Gefahr wirklich?

Ohne Sonne gäbe es kein Leben. Die Energie der Sonnenstrahlen gibt Licht und Wärme, Pflanzen erzeugen mit ihrer Hilfe den Sauerstoff zum Atmen, wir bilden durch die Sonnenstrahlen lebenswichtige Vitamine in unserer Haut. Mittlerweile können wir das Licht der Sonne sogar direkt in Strom umwandeln. Wie kalt und unwirtlich es auf der Erde ohne Sonne wäre, können wir im Winter erahnen, wenn die Sonne kürzer scheint.

Aber gerade die hohe Energie der Sonnenstrahlen birgt Gefahren für unsere Haut. Das war schon immer so und ist durch die Abnahme der schützenden Ozonschicht noch gefährlicher geworden. Der Sonnenbrand ist ein Warnsignal, dass unserer Haut mehr zugemutet wurde, als sie vertragen kann. Das nimmt die Haut sehr übel: Je mehr Sonnenbrände die Haut in ihrem Leben aushalten musste (besonders in der Kindheit), desto schneller altert sie und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Hautkrebs. Die eigentliche Gefahr liegt aber viel tiefer:

Nach oben

UV-A und UV-B

Die von der Sonne ausgehende UV-Strahlung wird in UV-A und UV-B unterschieden. Die kurzwelligen UV-B - Strahlen sind Schuld an den schmerzhaften Sonnenbränden. Viel gefährlicher sind aber die langwelligen UV-A - Strahlen. Ihre Wirkung wird erst viel zu spät bemerkt und deshalb nicht vermieden.

UV-A - Strahlen dringen tief in die Haut ein, unterdrücken das Immunsystem, führen zu früher Faltenbildung und können Krebs auslösen. Besonders - aber nicht nur - gefährdet sind Kinder. 80% aller Hautschäden werden vor dem 18. Lebensjahr gesetzt.

Besonders wichtig ist, dass UV-A - Strahlen sogar bei leicht bewölktem Himmel und im Schatten von Bäumen wirksam sind sowie Kleidung durchdringen.

Nach oben

Schutz

Sowohl im Urlaub als auch zu Hause sollte man sich längerer Sonnenstrahlung nicht ohne Schutz aussetzen. "Länger" kann dabei je nach Typ und Jahreszeit länger als 10-20 Minuten bedeuten.

Basisschutz sollte immer ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor sein (z. B. Lichtschutzfaktor 12), das unbedingt auch UV-A - Schutz bietet. Dieses muss in jedem Fall auch unter der leichten Sommerbekleidung aufgetragen werden. Sonnenbaden sollte man dabei nur kurzzeitig beginnen und langsam steigern.

Wichtig ist bei starker Sonnenstrahlung auch eine Kopfbedeckung als Schutz vor Sonnenstich, insbesondere bei spärlichem Haarwuchs. Wenn eine Sonnenbrille benutzt wird, muss auch hier unbedingt auf UV-Filter geachtet werden, denn sonst nimmt die Netzhaut Schaden.

Nach oben

Und Sonnestudio?

Ein Sonnenstudio zum Vorbräunen empfiehlt sich nicht, denn dort setzt man sich ebenfalls der UV-Strahlung aus. Ist Vorbräunen wegen sehr empfindlicher Haut nötig, sollte dies beim Hautarzt erfolgen.

Ganz allgemein zeigen französische Studien, dass man von Sonnenstudios nur dringend abraten kann. Die Bräune dort bezahlt man immer mit vorzeitiger Hautalterung und einem erhöhten Krebsrisiko.

 Zurück zur Rubrik „Diverses“
Nach oben Navigationsleisten nachladen Letzte Änderung dieser Seite: